Achtung Servicethema! Färben erst ab 16 erlaubt! | 31.05.2017

In der letzten Zeit wurden wir immer häufiger nachgefragt bzgl. Haarefärben bei Jugendlichen. Gerade Trendhaarfarben wie "Balayage" oder "Granny look" werden natürlich gerne von Jugendlichen getragen. Deshalb war es mir ein großes Anliegen mal etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Ein Artikel in der "deutschen handwerkszeitung" vom 02.12.2011 beantwortet weitestgehend alle Fragen zu diesem Thema.
 
Also liebe Eltern und Jugenliche unter 16 Jahren. Die Gesundheit unserer jugendlichen Kundinnen und Kunden liegt uns am Herzen. Deshalb färben wir aus den unten genannten Gründen keine Haare bei Mädchen und Jungen unter 16 Jahre.
 
Bitte habt dafür Verständnis. Liebste Grüße.
 
Euer Christian Bürger
 
"Färben erst ab 16 erlaubt!
Gesetz soll Jugendliche schützen

Seit dem 1. September 2011 sind Haarfärbungen mit „Oxidationshaarfärbemitteln“, aber auch anderen Haarfarben, für Jugendliche unter 16 Jahren aufgrund der Kosmetikverordnung untersagt. Hintergrund dieser Regelung ist das zwar geringe, aber dennoch mögliche Allergierisiko in diesem Bereich.

Ab diesem Zeitpunkt sind auch Hersteller und Anwender zu besonderen Hinweisen verpflichtet. Auf den Beipackzetteln (zum Teil auch auf den Verpackungen und/oder auf den Farbtuben und Behältern) muss unter anderem folgender Hinweis abgedruckt sein: „Dieses Produkt ist nicht für Personen unter 16 Jahren bestimmt.“

In der Praxis im Friseursalon dürfen also keine Jugendlichen unter 16 Jahren mit Haarfarben behandelt werden, die diesen Hinweis im Beipackzettel oder auf der Verpackung enthalten. Dies gilt sowohl rechtlich als auch aus Haftungsgründen selbst für den Fall, dass zum Beispiel die Eltern einer solchen Farbbehandlung schriftlich zustimmen würden.

Auswirkungen hat die Verordnung auch für Auszubildende unter 16 Jahren im Friseurhandwerk. Der kundenbezogene Umgang der Auszubildenden mit diesen Haarfärbemitteln zu Ausbildungszwecken ist jedoch möglich. Die Lehrlinge müssen allerdings über die möglichen Risiken informiert, die notwendigen persönlichen Schutzmaßnahmen ergriffen und deren Anwendung ständig überwacht werden. Während des Anmischens, Auftragens und Ausspülens dieser Färbemittel müssen beispielsweise geeignete Schutzhandschuhe getragen werden, um jeden Hautkontakt zu vermeiden.

Die Regeln zum Hautschutz bei Haarfarben gelten im Übrigen für alle Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse im Friseursalon.

Von der Verordnung sind alle Oxidationshaarfärbemittel und Haarfarben betroffen, die im Beipackzettel (oder auf der Verpackung bzw. auf der Tube/Behälter) diesen Hinweis ab 1. September 2011 enthalten. Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks empfiehlt den Betrieben, sich an die Angaben und Hinweise der Hersteller zu halten und im Zweifelsfall Kontakt mit dem Hersteller oder Lieferanten aufzunehmen."

quelltext: deutsche handwerkszeitung

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